CHRISTIAN ANDERS WIDERLEGT ALBERT EINSTEIN!!

Einsteins Relativitätstheorie besagt: Energie = Masse multipliziert mit dem Quadrat der Geschwindigkeit. Bereits hier hat Einstein vorausgesetzt, dass die ultimative Geschwindigkeit die LICHTGESCHWINDIGKEIT ist. Dann kann man c (wenn Lichtgeschwindigkeit) aber nicht ins Quadrat setzen, denn dies würde im Extremfalle bedeuten, dass man die Lichtgeschwindigkeit quadrieren kann. Genau dies bestritt Einstein. Er sagte, die Lichtgeschwindigkeit ist konstant (ich sage, nur der Äther ist konstant und zu ihm ist ALLES relativ, auch die Lichtgeschwindigkeit) und kann nicht erhöht und damit auch nicht quadriert werden. Meines Erachtens bin ich der einzige Mensch auf dieser Erde, der Einsteins Irrtum durch Einsteins eigene Formel widerlegt. Einstein erklärt die Lichtgeschwindigkeit als konstant und nicht zu erhöhen? Im gleichen Atemzug quadriert er sie (also c) in seiner Formel. Das geht doch wohl nicht, oder? Bereits wenn ich für c nur 1000 km/sec einsetze, platzt Einsteins Formel förmlich aus allen Nähten. Dann wäre nämlich c = 1000000 km/sec, also über dreimal höher als die Lichtgeschwindigkeit und würde zu einer Mega-Energie führen. Am 30. Juni 1905 veröffentlichte der Physiker Albert Einstein seinen ersten Aufsatz über die spezielle Relativitätstheorie. Diese Theorie bezeichnete die Geschwindigkeit des Lichtes in einem Vakuum als konstant und behauptete, dass die Zeit für Objekte, die sich gleichmäßig aufeinander zu bewegen, unterschiedlich schnell abläuft. Drei Monate später stellte Albert Einstein seinen zweiten Text über die spezielle Relativitätstheorie vor, indem er die berühmte Formel E = mc2 aufstellte. Ich wiederhole: Albert Einstein irrt, denn er hat für seine Relativitätstheorie E = mc2 die Lichtgeschwindigkeit als Konstante vorausgesetzt, also er hat postuliert, dass die Lichtgeschwindigkeit weder unterschritten noch überschritten werden kann. Beides ist falsch. Ich sage nur, der Raumäther ist konstant und NICHT die Lichtgeschwindigkeit. Die Lichtgeschwindigkeit wurde bereits in wissenschaftlichen Versuchen unter- und überschritten, und ist auch in der Natur seit dem Big Bang an- und absteigend bis heute, und so wird es auch in der Zukunft sein, wenn das gesamte Universum in einen Zentralpunkt aufgesogen wird. Dann hat die liebe Seele Ruh (wenigstens für eine Weile).

Lange VOR diesen Versuchen hatte ich im englischen BOOK OF LIGHT, aber auch in anderen Büchern behauptet, dass Einstein irrt und mir dadurch das Gelächter der wissenschaftlichen und nichtwissenschaftlichen Welt zugezogen. Nun, wer zuletzt lacht, lacht am Besten. Ich sage: E = mc2 stimmt nicht, weil man die Lichtgeschwindigkeit erhöhen kann. WIE kann man nun die Lichtgeschwindigkeit erhöhen? Es ist so einfach, dass es wieder genial ist. Und doch kann es ein Kind verstehen. Ich habe es bereits vor vielen Jahren in meinem BOOK OF LIGHT ERKLÄRT UND VORGESCHLAGEN:

Man muss das Licht „quetschen“. Man erhöht die Geschwindigkeit des Lichtflusses in einer verengten Sektion so wie man die Geschwindigkeit des Wassers in einem Schlauch erhöht, nämlich indem man den Schlauch ein Stück zusammendrückt. In dem zusammengedrückten Teil des Schlauches fließt das Wasser dann schneller als im Rest des Schlauches. Ebenso lenkt man das Licht durch eine verengte Sektion, und es wird in dieser Sektion schneller fließen als 300.000 km pro Sekunde.

Ein Reporter namens Klaus Simmering ging der Sache auf den Grund. Man lese und staune: „Angefangen hat alles in Deutschland, in Köln, an der Universität, im physikalischen Institut bei Prof. Günter Nimtz, einem experimentellen Physiker, der behauptet, die Lichtgeschwindigkeit überschritten zu haben Nicht im Weltraum, sondern in solchen Rohrstücken, die aussehen, als hätte der Klempner sie hier vergessen. Keine Raketenmotoren, keine geheimnisvollen Lichtblitze Es ist völlig unspektakulär. Was Prof. Nimtz mir hier zeigt, sind Hohlleiter – Leitungen für Radiowellen von besonders hoher Frequenz: Mikrowellen wie beim Mikrowellenherd oder beim Satellitenfernsehen. Absolut nichts ungewöhnliches. Das einzige besondere: Das gelbe Stück in der Mitte dieses Rohrs.

Prof. Günter Nimtz, Universität Köln: „Und wenn Sie jetzt hier durchschauen, dann sehen Sie diese Barriere, die Querschnittsverengung.“

Wirklich nur ein Rohr. In der Mitte, auf dem gelben Stück, mit einem kleineren Durchmesser. Kein Trick. Doch in dem mittleren Stück, das Prof. Nimtz den „Tunnel“ nennt, geschehen (wie im zusammengepressten Teil eines Gartenschlauches. Lanoo) obskure Dinge: Die Mikrowellen, die er da durchschickt, werden auf den schmalen 8cm schneller (!!) als das Licht. Vor laufender Kamera wiederholt das Wissenschaftlerteam Prof. Nimtz und Dr. Enders das entscheidende Experiment. Am Anfang steht eine Zeitmessung. Zum Vergleich ohne das enge Tunnelstück. Die Mikrowellen gehen ungehindert durch den Hohlleiter (so wie Wasser ungehindert durch den Schlauch fließt. Lanoo). Äußerste Präzision. Messgeräte an ihrer physikalisch Grenze. Hier geht es nicht wie beim Sport um Hundertstel Sekunden, sonder um Billionstel – den millionsten Teil einer Sekunde. Das Ergebnis wird abgespeichert.

Und jetzt kommt der ominöse Tunnel ins Spiel. Prof Nimtz erklärt mir das so: Mikrowellen brauchen einen genügend dicken Hohlleiter, damit sie hindurchkönnen. Auch wenn man durchgucken kann – nicht jede Welle passt durch jeden Querschnitt. Für die Wellen, die er verwendet, ist das schmale Hohlleiterstück eigentlich zu eng. Nur wenn sie sich verwandeln – eben tunneln – dann gelangen sie an das andere Ende. (Genau das verkünde ich im BUCH DES LICHTS seit Jahren, lange vor dem Professor. Man muss das Licht nur „quetschen“, Lanoo).

Prof. Günter Nimtz: „ Wir verlängern diese Strecke um 8 cm und messen dann, wie lange hat dieses Signal gebraucht, um die 8 cm ( also die schmalere) Tunnelstrecke zu überqueren.“

Das Signal muss enorm verstärkt werden, denn hinter dem Tunnel kommt auch noch etwas an. Die beiden Kurven zeigen den Signalverlauf mit und ohne Tunnelstrecke. Wie viel Zeit ist vergangen, während die Mikrowellen die 8 cm lange Strecke durchtunnelt haben? Die Kurven liegen dicht beieinander Das Signal muss schnell gewesen sein im Tunnel. Sehr schnell ! Prof .Günter Nimtz: „Das sind 266 Picosekunden, und die Tunnelstrecke hat 133 Picosekunden, d.h., die Gruppe ist 2 c, die Gruppe, das Paket ist also mit 2-facher Lichtgeschwindigkeit durch diese Tunnelstrecke marschiert.“

Was für so viel Aufregung sorgt, sehen sie mittlerweile gelassen, die beiden Experimentatoren – und sie haben ihren Spaß dabei, noch eins draufzusetzen:

Musik – also Informationen – wollen sie mit Überlichtgeschwindigkeit durch den Tunnel schicken: Mozarts 40. Symphonie („Es fährt ein Zug nach nirgendwo“ würde es auch tun, Lanoo.)

Die Musik von der CD soll sozusagen Huckepack von den Mikrowellen mitgenommen werden, nicht anders als beim UKW-Radio – aber mit Überlichtgeschwindigkeit. Das Experiment soll beweisen, dass beim überlichtschnellen Tunnel nicht nur Müll am anderen Ende ankommt, wie bisher gedacht, sondern dass auf diesem Wege Informationen übertragen werden können. Doch noch sieht es nicht danach aus. So unscheinbar das kleine Stück Rohr aussieht, es gibt Rätsel auf. Was genau darin passiert – niemand weiß das hundertprozentig.

All dies scheint Einstein zu widerlegen. Fällt jetzt das Idol?!! Es klappt! Das Idol fällt! Prof. Nimtz beweist dies: Das Tunneln von Informationen mit Überlichtgeschwindigkeit ist möglich. In weiteren Messungen mit längeren Tunnelstrecken sogar nicht nur mit doppelter, sondern mit 4,7-facher Lichtgeschwindigkeit (Nun Freunde, lacht ihr immer noch so laut. wenn ich sage, man muss das Licht „quetschen“ !?)

Prof. Günter Nimtz, der Einstein widerlegt hat, ist aber schlau genug, sich nicht mit der etablierten Wissenschaft anzulegen und verkündet beruhigend, dass Einstein damit nicht widerlegt ist, weil der Tunnel sich „akausal“ verhält. Prof. Nimtz: „Wir behaupten nicht, dass die Relativitätstheorie da jetzt zu Fall gebracht wird. Keineswegs, die hat nach wie vor zumindest für die normalen Bereiche (???) ihre Gültigkeit. Normal nenne ich, wo Wellenausbreitung stattfindet“.

(Da hat sich der geniale Professor aber geschickt aus der Schlinge gezogen. Ebenso könnte ich behaupten, dass die Geschwindigkeit im Wasserschlauch konstant ist, wenn ich sie nicht manipuliere etc. Genau diesen Fehler machte man auch im Teilchenbeschleuniger, wo man Licht auf die Reise schickt ohne es weiter zu manipulieren, also auch ohne es weiter anzutreiben.) Lanoo

Aber es kann sein, dass das Tunneln sich akausal verhält. Dass sie also nicht sagen können und unsere Experimente haben das so gezeigt, dass wir nicht wissen, ob am Eingang oder am Ausgang das Signal zuerst ist, weil es eben im Tunnelbereich keine Zeit benötigt. Und das ist ja der Grund, warum es schneller sich durch den Tunnel bewegt als die Lichtgeschwindigkeit.

Gut, ich halte fest: Schneller als das Licht, aber nicht im Widerspruch zu Einstein, weil der sich mit dem Tunneln gar nicht beschäftigt hat. (?!) Ich fahre nach Jülich Dort steht das COSY, das Cooler Synchrotron, eine riesige Anlage, in der mit so viel Energie, wie eine ganze Stadt verbraucht, atomare Teilchen auf 98% der Lichtgeschwindigkeit beschleunigt werden Mehr geht nicht. Auch mit der doppelten und dreifachen Energie würde man kaum weiter kommen (ich sage doch, man würde…Lanoo)

Hier treffe ich Prof. Eilenberger, der auf die Veröffentlichungen von Prof. Nimtz direkt geantwortet hat und bezweifelt, dass in Köln tatsächlich Informationen mit Überlichtgeschwindigkeit übertragen wurden

Reporter: „Nun hat Prof. Nimtz ja Informationen übertragen, Mozarts 40. Symphonie kann man ja als Information bezeichnen.“

Prof. Gert Eilenberger, Forschungszentrum Jülich: „In der Tat kann man das als Information bezeichnen, es ist Information Aber auch da muss man sich sehr genau ansehen, was er eigentlich gemacht hat, denn es geht ja nicht darum, dass er behauptet, Informationen mit Überlichtgeschwindigkeit übertragen zu haben, sondern er hat dieses Experiment mit bestimmten Wellen gemacht, eben elektromagnetischen Wellen, die im Grunde genommen etwa seit 130 Jahren verstanden sind durch den großen englischen Physiker Maxwell, der eben die Maxwell’schen Gleichungen für die elektromagnetische Ausbreitung entdeckt hat. Und diese Gleichungen, die das beschreiben, sind sehr gut verstanden, und es ist auch verstanden, dass diese Ausbreitung nicht schneller als mit Lichtgeschwindigkeit erfolgen kann, d.h., wenn Herr Nimtz behauptet, er habe Überlichtgeschwindigkeit in der Signalausbreitung nachgewiesen, dann bestreitet er nicht nur die Richtigkeit der Einstein’schen Grundaussagen, sondern er würde sogar die Richtigkeit der Maxwell’schen Gleichungen bestreiten, auf denen außerordentlich viel beruht.

Die gesamte Elektrotechnik beruht darauf, das Funktionieren von Sendern, Radaranlagen, Röntgenanlagen, all dieses beruht auf der Maxwell’schen Theorie.“

Reporter: „ Was wäre, wenn er recht hätte ?“

Prof. Gert Eilenberger: „Die Frage kann man in der Allgemeinheit nicht beantworten, was die Konsequenzen für die Physik betrifft. Man kann natürlich sagen, wenn er wirklich recht hätte, dann wäre ihm der Nobelpreis sicher.“ (Den will ich dann aber auch, weil ich ZUERST, auf das Gartenschlauchbeispiel hinweisend, behauptet habe, dass die Lichtgeschwindigkeit keine Konstante ist. Lanoo)

Reporter: „ Sie glauben aber nicht, dass es so weit kommt ?“

Prof. Gert Eilenberger: „Nein.“

Ich muss zugeben: Ich bin verwirrt. Ist sich die Physik nicht einig? Keiner bestreitet die Messungen in Köln Aber die Interpretation ? Auf einer Tagung in Bielefeld hoffe ich Klarheit zu finden. 300 hochkarätige Wissenschaftler aus aller Welt sind hier versammelt. Eines der wichtigsten Themen ist die Interpretation von Messungen. Schließlich bestimmt die Methode, was dabei herauskommt Es geht um Grundsätzliches Auch Philosophen sind dabei. Seit langer Zeit ungewöhnlich für eine Physikertagung. Die Positionen gehen weit auseinander Ein heftiger Streit. Ebenfalls ungewöhnlich für eine Physikertagung. Auch um die Überlichtgeschwindigkeit geht es hier

Frage an Prof. Dürr, Mathematiker aus München, der die Veranstaltung organisiert hat: „Ich habe hier eine Kassette, da ist Mozarts 40. Symphonie drauf, die ist getunnelt worden mit 4,7-facher Lichtgeschwindigkeit Geht das?“

Prof. Detlef Dürr, Universität München: „Nein das geht nicht Diese Symphonie von Mozart ist Information, außer Frage. Man kann Information aber nicht mit Überlichtgeschwindigkeit senden.“

Reporter: „Aber Prof. Nimtz sagt, dass er das getan hat“

Prof. Detlef Dürr: „Das liegt daran, dass er nicht weiß, was er wirklich getan hat Er hat keine Informationen mit Überlichtgeschwindigkeit gesendet, ganz sicher nicht, das widerspräche der relativistischen Raum-Zeit.“

Schon seit längerer Zeit war ich über elektronische Post mit einem erfolgreichen jungen deutschen theoretischen Physiker in Kontakt, der auf der anderen Seite der Erde arbeitete – in Australien. Ich nutzte die Gelegenheit ihn zu treffen, als er einige Tage an der Universität in Mainz war. Sollte er den Widerspruch lösen können? Dr. Kreimer kannte die Experimente von Prof. Nimtz genau. Auch er, erzählt er mir, war zunächst äußerst skeptisch. Aber dann fand sich für ihn ein theoretischer Lösungsansatz, wie die Musik schneller als das Licht durch den Tunnel kommen kann. Eine wissenschaftliche Arbeit, die ebenfalls in Köln entstanden war.

Prof. Dirk Kreimer, Theoretischer Physiker: „Das war der Thorsten Ehmig von der Uni Köln, der hat sich im wesentlichen Gedanken gemacht über das Tunneln von Gauss’schen Wellenpaketen. Wir sind sehr vertraut damit, dass in einem Wellenzug alle möglichen Komponenten drin sind, Vorläuferwellen, aller möglicher Müll sozusagen, das geht rein, das wird bei diesem Tunneln sozusagen zerstört. Da gibt es Dinge, die breiten sich sofort aus; das sind aber keine Informationsträger, das ist irgendein Müll, der geht sozusagen da schnell durch, der interessiert uns aber nicht weiter, das ist sozusagen Rauschen, das ist kein Signal. Wenn diese Rechnung stimmt, dann zeigt sich aber, dass dieser Müll sich sozusagen verschwört, um das Signal, das am Anfang rein geht, doch zu einem Maße zu reproduzieren, dass ich es wiedererkennen kann am anderen Ende der Tunnelstrecke, d.h., dieser Müll ist plötzlich diese Musik, die hier durchkommt. Das ist erstaunlich und diese Rechnungen hier sind nur ein Anfang in dem Sinne, dass sie nur mit einem vereinfachten Modell arbeiten und erst mal nur ein bestimmtes Signal untersuchen, was mathematisch eine sehr einfache Form hat, so dass es von der Rechnung her zugänglich ist. Und trotzdem verblüfft dieses Ergebnis scho.n“ (Doch der Reporter ist verwirrt, sucht weiter, fragt weiter. Lanoo) Noch immer gab es Zweifel. Zu heftig waren die Widersprüche. Ich suchte nach einer weiteren Bestätigung, die die Verwirrung vielleicht auflösen könnte.

Ich war auf der Fahrt nach Wien. Dort erwartete mich nämlich ein weiteres Experiment. Es geht tief hinunter in die Keller der technischen Universität. Hier hat die Abteilung für Quantenelektronik und Lasertechnik ihre Labors. Prof. Krausz, selbst erst 33 Jahre alt, leitet ein junges Wissenschaftler – Team, das sich mit sehr kurzen Laserimpulsen beschäftigt. Als er von den überlichtschnellen Phänomen hörte, war für ihn klar, dass dies ein ideales Anwendungsgebiet für das Herzstück seiner Entwicklungsarbeit ist: Einem Laser, der die kürzesten Lichtimpulse der Welt aussenden kann Die würde er durch einen Tunnel schicken. Weil die Impulse so kurz sind, würde dabei eine äußerst genaue Zeitmessung möglich sein. Der Tunnel sieht ganz anders aus als der in Köln. Schließlich ist es eine Barriere für Laserstrahlen und nicht für Mikrowellen. Für Laserstrahlen – wie für jedes Licht, ist ein Spiegel eine solche Barriere. Er reflektiert. Trotzdem tunnelt hier ein gewisser Anteil des Lichtes durch den Spiegel durch. Genau darum geht es Wie schnell wird das Licht, wenn es durch diesen Tunnel geht ?

Der Strahlengang wird mit Nebel aus flüssigem Stickstoff überprüft. Er ist kompliziert, denn der Strahl, der durch den Spiegel-Tunnel geht, wird verglichen mit einem Strahl, der durch die Luft geht. Nach einigen Stunden präzisester Einstellarbeiten steht das Ergebnis fest. In Wien wird die Messung von Überlichtgeschwindigkeit voll bestätigt.

Prof. Ferenc Krausz, Technische Universität Wien: „Was wir hier beobachten können, ist eine deutliche zeitliche Verschiebung des einen Signals gegenüber dem anderen, und aus diesem Zeitunterschied können wir die Zeit errechnen, die unser Lichtimpuls in der Tunnelstrecke verbringt.“ Reporter: „Und welche Geschwindigkeit haben Sie daraus errechnet?“ Prof. Ferenc Krausz: „In etwa die 3-fache Lichtgeschwindigkeit.“

Genauso wie zuvor in Köln zeigt sich auch in Wien: So lang auch der Tunnel ist, die Zeit, die der Strahl braucht, um ihn zu durcheilen, bleibt immer gleich: Null. Im Tunnel vergeht keine Zeit (Ich, Lanoo, sage aber: Im Tunnel vergeht eine Zeit, die eben schneller ist als das Licht, unseren Messgeräten aber zunächst noch entgeht)

Prof. Ferenc Krausz: „Man könnte wenigstens ein Gedankenexperiment durchführen, indem man die Tunnelstrecke unendlich ausdehnen würde und gleich der Ausdehnung des Universums machen würde. Daraus würde sich dann das Resultat ergeben, dass diese unendlich lang ausgedehnte Tunnelstrecke quasi sofort durch die Lichtimpulse überwunden wird.

Allerdings dafür müsste man natürlich einen sehr, sehr hohen Preis zahlen, und zwar, was wir am Ende der Tunnelstrecke rausbekommen, wäre ein praktisch unmessbar kleines Signal.“

Von hier nach dort in Null Sekunden. Bestechend. Aber die quasi illegale Geschwindigkeit muss bezahlt werden. Bestechungsgelder sozusagen. Alle wissenschaftlichen Arbeiten dazu kommen zu diesem Ergebnis. Sehr schnell nimmt mit längerer Tunnelstrecke das Signal ab. Nur ein Bruchteil kommt an.

Euer Lanoo

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